Polizei klärt Schüler über „Cyber-Mobbing“ auf

Wie die Thüringer Allgemeine berichtet (Link zum Artikel), klärt die Weimarer Polizei in den Schulen ihres Zuständigkeitsbereichs über sog. „Cyber-Mobbing“ auf.

Dem Beitrag ist zu entnehmen, dass die Polizei „ihre“ Schüler nicht nur belehrend über eventuell zu verwirklichende Straftatbestände unterrichtet, sondern diesen auch die menschlichen Schicksale hinter so manch‘ unbedachten Posting schildert.
Zudem scheint auch die Thematik von sog. Facebookpartys problematisiert zu werden. Letztere sind auch in der anwaltlichen Praxis ein gängiges Thema.

Man kann das Projekt der Polizei nur befürworten. Kompetenz im Umgang mit Medien gehört m.E. auf den Lehrplan jeder Schule. Natürlich sollte man hierbei nicht nur den präventiven Charakter der Schulungen betrachten. Wobei sicherlich im Hinblick auf die Verhinderung von etwaigen Straftaten oder der Vermeidung von Schäden für Individual- bzw. Gemeinschaftsgüter bereits ein bedeutender Nutzen zu erkennen sei. Darüber hinaus braucht eine aufgeklärte Gesellschaft zudem einen kritischen und reflektierten Umgang mit Medien. Der Zeitpunkt derartige Kompetenz zu vermitteln kann nicht früh genug sein.

Rechtsanwalt Marcus Röll

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